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„Ohne uns wird’s in Zukunft brenzlig“

Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Feuerwehrleute von morgen. Es muss deshalb im Interesse aller sein, möglichst viele Kinder und Jugendliche von der ehrenamtlichen Arbeit im Brandschutz zu begeistern. Um den Bestand der Jugendfeuerwehr und somit auch den der Freiwilligen Feuerwehren zu sichern und zu erweitern organisierte die Jugendfeuerwehr Dahnsdorf-Kranepuhl ein Ausbildungswochenende. Ziel war es, durch Spannung, Spiel und Ausbildung neue Mitglieder zu werben und aktive zu fördern und dadurch den Nachwuchs an die Feuerwehrarbeit heranzuführen

 

Die Jugendfeuerwehr Dahnsdorf-Kranepuhl traf sich vom 11.-13.05. zu ihrem dritten Ausbildungswochenende. Das Motto in diesem Jahr lautete für Kinder und Eltern: „Ohne uns wird’s in Zukunft brenzlig“. Am Freitag zogen die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren mit Sack und Pack in das Feuerwehrgerätehaus Dahnsdorf ein. Kurzerhand wurde der Schulungsraum der Einsatzkräfte in einen kleinen Schlafsaal verwandelt. Für die Jüngsten war das Ausbildungswochenende etwas ganz Neues, sie staunten nicht schlecht und meinten „nur für uns?“. Am Freitag begann das Ausbildungsprogramm mit einem Ausflug zum Spielplatz nach Niemegk sowie den ersten Übungen im Löschangriff. Nach viel Spiel und Spaß an frischer Luft schmeckten die Hotdogs am Abend richtig lecker. Das Schlafen fiel den meisten Jugendkameraden trotz der Anstrengungen und der neuen Eindrücke schwer, denn es gab so viel zu erzählen. Dies zeichnete sich am nächsten Morgen zum Frühstück in den Gesichtern der Kinder ab. Gut gestärkt ging es dann auf den Sportplatz zur Ausbildung. Um bestens für die anstehenden Wettkämpfe auf Amts- und Kreisebene gewappnet zu sein und womöglich den Kreismeistertitel zu verteidigen, übte der Nachwuchs alle möglichen Disziplinen von der Gruppenstafette unter 10 Jahren bis zum Löschangriff. Neben den Wettkampfübungen standen außerdem theoretische und praktische Ausbildungsinhalte auf dem Programm.

 

Am Samstagnachmittag wurde an der Plane der Umgang mit Schlauch und Strahlrohr geübt. Ein simulierter Waldbrand wurde unter Anleitung der Ausbilder bekämpft. Ebenso wurden den Jugendfeuerwehrkameraden theoretische Zusammenhängen vermittelt, z.B. wie ein Feuer entsteht und welche Erstmaßnahmen bei der Brandbekämpfung eingeleitet werden müssen. In der Zwischenzeit bereiteten die Eltern in der Gulaschkanone Spaghetti mit Tomatensoße vor. Das Lieblingsgericht vieler Kinder ließen sich alle zum Mittag schmecken, bevor sie in die nächste Ausbildungsrunde starteten. Am Abend versammelten sich alle, um das DFB-Pokalfinale zu sehen. Bei der anschließenden Disco ließen alle den zweiten Tag ausklingen.

 

Am dritten und letzten Ausbildungstag stand der Höhepunkt des Wochenendes an. Die Jugendfeuerwehr Dahnsdorf-Kranepuhl lud alle Eltern und Neugierigen zum Besuchertag ein. Dieser Einladung sind ca. 50 Besucher gefolgt, um zu sehen, welche Ausbildungsthemen die Jugendfeuerwehrkameraden geübt und erlernt haben. Um 10.00 Uhr war es dann soweit, die Anwohner von Dahnsdorf, die noch schliefen, wurden durch das Martinshorn der ausrückenden Einsatzfahrzeuge geweckt. Der Unterschied zu den sonstigen Einsatzfahrten war, das diesmal nicht die aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr Dahnsdorf die Fahrzeuge besetzten, sondern der Feuerwehrnachwuchs. Der Jugendwart, Nick Gollmer, übernahm die Einsatzleitung und leitete seine Schützlinge an. Die Aufgabe bestand darin, ein Holzhaus, das in voller Ausdehnung brannte, schnellstmöglich zu löschen. Mit insgesamt 3 C-Rohren wurde die Brandbekämpfung erfolgreich durchgeführt, sodass es nach kürzester Zeit hieß: „Feuer aus! Fertig zum Abmarsch!“.

Alle jungen Brandschützer haben diese Aufgabe mit Bravur gemeistert und können sehr stolz auf sich sein. Die Zuschauer belohnten die erfolgreiche Einsatzübung mit begeistertem Beifall, welcher zudem die Motivation beim Rückbau der Schläuche hoch hielt.

 

Ein weiterer Erfolg zeigte sich bereits beim Zusammenpacken der Gerätschaften. Viele Kinder, die als Besucher die Einsatzübung neugierig verfolgten, bewiesen großes Interesse an der Feuerwehrarbeit. Sodass mehrere Ausbilder alle Hände voll zu tun hatten, um ihnen die Einsatztechnik und -fahrzeuge näher zu erklären. Mit der Hoffnung sie als Feuerwehrnachwuchs in unseren Reihen begrüßen zu dürfen, beendeten wir ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen freiwilligen Helfern. Ein besonderer Dank gilt allen Eltern, den Ausbildern, den „Architekten des Holzhauses“, den Köchen, dem LAP „Hoher Fläming“ und allen andern Organisatoren und Unterstützern.

 

Wer Lust bekommen hat, auch ein „kleiner Brandschützer“ zu werden, der kann jeden Donnerstag (außer in den Ferien) um 16.45 Uhr bei der Jugendfeuerwehr in Dahnsdorf, Feldstraße 4, vorbeischauen.

 

Ausbildungstage 2012

 

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